Kapitalmarktbericht März 2018

Kapitalmarkt-Information                                            

Konjunktur / politische Entwicklungen:

Weltweit haben Risikoassets wie Aktien im Februar den Rückwärtsgang eingelegt. Die konjunkturelle Lage lieferte für diese Bewegung keine Begründung. Harte Daten wie die globalen Wirtschaftswachstums¬raten signalisierten unverändert Stabilität. Gleichwohl wiesen jüngst veröffentliche Stimmungsindikatoren wie ZEW- und Ifo-Index zuletzt eine rückläufige Tendenz auf.

Auf politischer Bühne sorgten die beabsichtigten US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte und nachfolgende Drohgebärden der EU und Chinas für einen Stimmungsdämpfer. Befürchtungen, dass sich protektionistische Maßnahmen global verstärken und damit den Welthandel lähmen könnten, waren unter Marktteilnehmern wahrzunehmen. Marktberuhigendes gab es im Februar hingegen aus Deutschland zu vermelden, wo sich CDU und SPD auf eine Fortsetzung der Großen Koalition verständigen konnten. 

Entwicklung Kapitalmärkte:

Global tendierten die Aktienbörsen im Februar schwächer. Während DAX und EuroStoxx50 5,7% bzw. 4,7% verloren, beendeten die US-Indizes Dow Jones und S&P500 mit Verlusten i.H.v. 4,3% bzw. 3,9% den Berichtsmonat. Auch der asiatische Aktienmarkt konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Der chinesische Shanghai Composite gab 6,4% nach, während der japanische Nikkei eine negative Performance i.H.v. 4,5% auswies. 
Zunächst setzten die Renditen 10-jähriger deutscher Staatsanleihen die Bewegung des Jahresanfangs fort und stiegen bis etwa zur Monatsmitte auf ein Niveau von 0,76%. Die zweite Monatshälfte war indes geprägt von einer schwächeren Risikoneigung, so dass deutsche Staatsanleihen wieder stärker nachgefragt und zum Monatsende mit Renditen von 0,66% gehandelt wurden. Die Renditen anderer europäischer Länder wie Frankreich und Italien  bewegten sich kaum. Auch Unternehmensanleihen zeigten sich weiter robust. Die Risikoaufschläge verringerten sich in diesem Bereich im Monatsverlauf um 1 Basispunkt. Die Prämien für Bankanleihen erhöhten sich dagegen im gleichen Zeitraum um 4 Basispunkte.

Der Euro wertete im Berichtsmonat Februar ggü. dem US-Dollar ab. Der Kurs der Gemeinschafts-währung fiel auf 1,2194 USD/EUR (Vormonatsultimo 1,2414 USD/EUR).

Der Ölpreis tendierte im Februar schwächer. Öl der Sorte WTI ging mit 61,64 USD/Barrel aus dem Handel, für Öl der Nordseesorte Brent wurden am Monatsultimo 65,78 USD/Barrel bezahlt.

Der Goldpreis zeigte sich im Februar ebenfalls rückläufig. Zum Monatsultimo kostete die Feinunze 1.318 USD/Feinunze (Vormonatsultimo 1.345 USD/Feinunze).
 

Kapitalmarktbericht März 2018

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