Kapitalmarktbericht August 2018

Kapitalmarkt-Information                                            

Konjunktur / politische Entwicklungen:

Konjunkturell befindet sich die Weltwirtschaft weiterhin auf dem Wachstumspfad. Die Dynamik hat jedoch – speziell in den Industrieländern – zuletzt nachgelassen. Frühindikatoren – wie die Einkaufsmanagerindizes - signalisierten in den letzten Monaten einen rückläufigen Trend. Im Juli wurde diese Bewegung jedoch zunächst gestoppt.

Der Citibank Economic Surprise Index, der die tatsächlichen Datenveröffentlichungen mit den Erwartungen vergleicht, unterstützt dieses Bild. Während die Datenveröffentlichungen weiterhin mehrheitlich enttäuschen, erscheint die Talsohle durchschritten. Die Stimmung ist insbesondere durch den schwelenden Handelskonflikt zwischen den USA und seinen Handelspartnern weiterhin belastet.

Für Hoffnung sorgten in diesem Zusammenhang die Ergebnisse des Treffens zwischen US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsident Juncker. Im Kern sieht die USA vorerst davon ab, Zölle auf in der EU produzierte Autos zu erheben. Das Zugeständnisse in dem Konflikt möglich sind, wurde von Investoren positiv aufgenommen. Insbesondere Risikoassets wie Aktien waren infolgedessen im Berichtsmonat gesucht.

Entwicklung Kapitalmärkte:

Aktien beendeten den Monat Juli mit Aufschlägen. DAX und EuroStoxx50 gewannen 4,1% bzw. 3,8%. Auch die US-Indizes konnten sich dieser Entwicklung anschließen. Der Dow Jones legte 4,7% zu, während der S&P500 per Monatsultimo einen Gewinn von 3,6% aufwies. Der asiatische Aktienmarkt tendierte im Juli ebenfalls freundlich. Der chinesische Shanghai Composite sowie der japanische Nikkei verzeichneten Gewinne von 1,0% bzw. 1,1%.

An den Rentenmärkten führte der gesteigerte Risikoappetit der Investoren zu einer verringerten Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen, woraufhin die Rendite der zehnjährigen Papiere von 0,30% auf 0,44% anstieg. Italienische und spanische Staatsanleihen zeigten sich weiterhin volatil. Per Saldo sanken die Renditeaufschläge gegenüber deutschen Staatsanleihen im Monatsverlauf jedoch. Die positive Risikoneigung in Verbindung mit einem verringerten Angebot in Form von Neuemissionen, führte ebenso zu einer positiven Entwicklung bei Unternehmens- und Bankanleihen.

Der Euro handelte zum Monatsultimo Juli ggü. dem US-Dollar mit 1,1691 USD/EUR nahezu unverändert ggü. dem Vormonat (Vormonatsultimo 1,1684 USD/EUR).

Öl der Sorte WTI ging mit 68,76 USD/Barrel (Vormonatsultimo 74,15 USD/Barrel) aus dem Handel. Für Öl der Nordseesorte Brent wurden am Monatsultimo 74,25 USD/Barrel (Vormonatsultimo 79,44 USD/Barrel) bezahlt.

Der Goldpreis gab im Juli nach. Zum Monatsultimo kostete die Feinunze 1.224 USD/Feinunze (Vormonatsultimo 1.253 USD/Feinunze).

Kapitalmarktbericht August 2018

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